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Informationen zur Rehabilitation

Die Rehabilitation bei Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen soll – meist nach einem stationären Krankenhausaufenthalt – dazu beitragen, dass die Teilnehmer:

• wieder aktiv am Alltags- und Berufsleben teilnehmen können,
• über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Risiko- und Schutzfaktoren und Ihrer Grunderkrankung aufgeklärt werden
• praktische Hilfen und Tipps für einen gesundheitsorientierten Lebensstil vermittelt bekommen.

WAS BEDEUTET AMBULANTE KARDIOLOGISCHE REHABILITATION?

Eine Rehabilitationsmaßnahme „ambulant" durchzuführen bedeutet, dass die Teilnehmer täglich nur für die Zeit der therapeutischen Einheiten in der Reha-Einrichtung sind und den Rest des Tages im gewohnten häuslichen Umfeld verbringen, im Kontakt zu ihrer Familie und Freuden.

Der wesentliche Vorteil der ambulanten kardiologischen Rehabilitation ist, dass sie im Ver-gleich zur stationären Form bessere Chancen hat, die oft notwendige Lebensstiländerung im Alltag der Rehabilitanden schneller zu bewirken und zu festigen.

Es bestehen keine Unterschiede hinsichtlich der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität zwischen der ambulanten und der stationären Form der kardiologischen Rehabilitation. Dies ist hinreichend durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt worden.

WIE LÄUFT EINE SOLCHE REHA-MAßNAHME AB?

Eine ambulante Reha-Maßnahme läuft in der Regel (ähnlich wie eine stationäre Maßnahme) über drei Wochen bzw. 15 Behandlungstage, und zwar montags bis freitags – von 8.00 Uhr bis (mindestens) 14.30 Uhr, ab. Innerhalb dieser Zeit finden unter der ärztlichen Aufsicht von den Reha-Kardiologen die Therapieeinheiten in den Bereichen Sport- und Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung statt. Hinzu kommen die individuellen Therapie-einheiten wie Blutdruckschulung, Rauchenentwöhnung, Physiotherapie, Diabetes-beratung oder INR- Schulung bei Blutverdünnung ( Gerinnungsmanagement ) mit Marcumar.

Das Mittagessen mit Auswahlmöglichkeiten, auch hinsichtlich einer vegetarischen Kost, stellen wir Ihnen selbstverstäglich täglich zur Verfügung.

Die Reha –Maßnahme kann in begründeten Fällen um eine bis zwei Wochen verlängert werden.

FÜR WEN BIETEN WIR DIE AMBULANTE KARDIOLOGISCHE REHABILITATION AN?

In dem ambulanten kardiologischen Rehabilitationszentrum in Düsseldorf, wird in erster Linie die Anschlussheilbehandlung (AHB) nach einer akuten Herzerkrankung, z. B. nach einem Herzinfarkt oder nach einer Herz- oder Gefäßoperation, durchgeführt. Der Antrag auf die Reha-Maßnahme bei dem zuständigen Kostenträger wir generell von dem Akutkrankenhaus gestellt.

Unser Reha-Zentrum wird für die Indikationen im Bereich der Herz- und Gefäßerkrankungen von allen deutschen Kostenträgern, vor allem von der DRV Bund, DRV Rheinland und von allen gesetzlichen Krankenkassen, belegt.

WIE ERHALTE ICH EINE AMBULANTE KARDIOLOGISCHE REHABILITATION?

Ihre Rehabiliationsmaßnahme als eine Anschlussheilbehandlung (AHB) wird in aller Regel vom Sozialdienst des Krankenhauses bei dem zuständigen Kostenträger – Deutscher Rentenversicherung Bund oder Rheinland oder Ihrer Krankenkasse - beantragt.

Sollte eine Maßnahme zur medizinischen Rehabilitation im chronischen Verlauf einer Herz- oder Gefäßerkrankung in Frage kommen, wird der Antrag auf eine Kostenübernahme bei dem Kostenträger durch Ihren Hausarzt oder Ihren Kardiologen gestellt.

WER ÜBERNIMMT GENERELL DIE KOSTEN?

Für nicht-berentete Antragsteller, die mindestens 5 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, ist im Normalfall die Deutsche Ren-tenversicherung und für alle übrigen Antrag-steller die Krankenkasse zuständig.

Ist der zuständige Kostenträger die Krankenkasse, so hat der Rehabilitationsteilnehmer lediglich – ähnlich der Behandlung im Krankenhaus – die gesetzliche Zuzahlung von 10.- Euro pro Behandlungstag (bis maximal 28 Tage pro Kalenderjahr) am Ende der Maßnahme zu leisten.

UNSERE VERTRAGSPARTNER

WIE KOMME ICH TÄGLICH ZUR REHA?

Wurde eine ambulante Rehabilitionsmaßnahme beantragt und bewilligt, so sollte in aller Regel eine tägliche Anreise zum Reha-Zentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich sein. Die entsprechenden Kosten werden von uns bzw. der Rentenversicherung übernommen.

Sollte dies in Ausnahmefällen aus medizinischen Gründen nicht möglich sein, so kann von dem Reha-Zentrum ein täglicher Transport mit einem Fahrdienst für eine begrenzte Zeit organisiert werden.

Sie möchten gerne eine Beratung oder haben einfach Fragen?

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